37.4h – Good Night

Das war anstrenend. Ich bin soeben vom Nachtflug zurück gekommen. Will nur noch schlafen. Heute verbrachte ich 6 Stunden mit meinem Fluglehrer. Wir haben alles wiederholt, in einem langen Flug am Tag und einem Trip bei Nacht.

 Der erste Flug heute ging 2.5h und wir gingen alle Manöver durch, die geprüft werden könnten. Ich stellte fest, dass ich nur mit einem Manöver wirklich Mühe habe. Und das ist der Standard-Entry für die Platzrunde. Ich weiss es klingt absurd, aber ich bin schnell überfordert mit Wind- und Pistenrichtung. Nach etwa dem fünften Mal, als ich um den Flugplatz kreiste, flog ich in die falsche Richtung an. A-ha. Zum Glück habe ich diese Schwäche jetzt erkannt.

Wir haben den langen Flug mit einer Gebirgsstunde kombiniert. Ich lernte in Tälern zu fliegen und Kämme zu überqueren. Anschliessend landete ich zweimal auf einer sehr kurzen Piste. Hinter der Piste stand ein Berg – ich fühlte mich wie in den Alpen! =) Ich habe nun endlich gelernt, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeit punktgenau zu halten. Beim ersten Versuch startete ich durch, beim zweiten schwebte ich bis in die Hälfte der Landebahn und beim dritten Versuch hielt ich genau die 54 Knoten und landete kurz nach den Nummern. So musste es sein…!

Heute Abend war auch noch mein Night-Cross-Country auf dem Plan. Ich war bereits bettreif, als ich vom ersten Flug nach Hause kam. Doch trotzdem, der Flug war wunderschön. Seattle sieht bei Nacht sehr schön aus. Der Mond spiegelte sich im glatten Wasser des Pazifik… wow! Und die Luft war derart ruhig, dass das Fliegen unecht wirkte. Die Strassen und Lichter flossen langsam an uns vorbei.

Nach der Landung in Olympia machten wir die Seahawk-Transmission. Das ist ein VFR-Korridor durch den Class Bravo Airspace von Seattle-Tacoma. Ich flog direkt über die drei Pisten des internationalen Flughafens und unter mir starteten und landeten die grossen Jets. Von SeaTac nach Paine Field spürte ich aber sehr stark meine Müdigkeit. Wenn mir eine Höhe zugeteilt wurde, vergass ich ständig die Zahlen. Ich will nie, nie, nie, alleine und übermüdet in einem Flugzeug sitzen… Doch zurück auf dem Heimflugplatz ging es wieder besser, ich denke vor der Landung ist die Anspannung und Konzentration höher (trotzdem musste ich alle Checks doppelt machen, mir zu liebe…). Die Landung war wunderschön. Das lag wohl daran, dass die Luft der Nacht so ruhig war. Ausserdem sind meine Nachtlandungen allgemein schöner, als die am Tag! 😀

So. Ich bin müde. Have a good night!

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