PPL Theorie Tips

Jeder lernt auf seine Weise. Ich erläutere hier bloss meine eigenen Erfahrungen. Vielleicht hilfts ja jemandem. 😉

PPL im Fokus haben

Ich habe das Glück, ein Zwischenjahr zu haben. Meine Lehre ist fertig und wegen Zivildienst musste ich sowieso ein Jahr Pause einlegen. Viele denken, es sei verschwendete Zeit. Ich denke genau das Gegenteil. Die Zeit habe ich genutzt um meinen Zivildienst zu beginnen, nach Kanada zu gehen und Englisch zu lernen – und um mich einen Monat lang nur auf die PPL zu konzentrieren. Wenn man vier Stunden am Stück lernt kommt man viel effizienter vorwärts als in zwei Stunden (welche ich neben der Arbeit aufwenden könnte). Die Konzentration ist besser und man hat nicht viel anderes im Kopf.

Tip: Bei Möglichkeit einen Monat Pause einlegen und die PPL im Fokus haben!

Einen Ort zum Lernen suchen

Mir fällt es viel leichter zu lernen, wenn ich nicht zu Hause bin. Ich gehe fast täglich in die Bibliothek. Mein Kopf merkt dann, dass ich lernen will.

Tip: In der Bibliothek lässt sichs besser lernen!

Weniger Zeit verschwenden

Wieviel Zeit verbringe ich damit, nichts zu tun? Diese Frage wurde mir mal gestellt. Ich bin durch Fernsehen, Facebook und so weiter auf ca. 3 Stunden pro Tag gekommen. Von da an wollte ich keinen Fernseher mehr. Ich habe jetzt viel mehr Zeit für produktives: Gitarre, PPL, und Sprachen lernen. Wenn ich bedenke, dass ich innert einem Jahr Norwegisch gelernt habe, indem ich nur 20-30 Minuten pro Tag aufwendete, dann waren die 3h TV/PC extrem verschwenderisch. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man zur Entspannung manchmal “nichts tun” muss und darf.

Tip: Überlegen wie man seine Zeit einsetzt und doch mal bewusst nichts tun.

Von aussen nach innen lernen

Klingt witzig. Ich meine damit, das Theoriebuch von hinten und vorne zu studieren und nicht bloss von vorne nach hinten. Nach vier Stunden Aerodynamik ist der Kopf nämlich überfüllt mit neuen Englischen Begriffen, die man dann vermischen würde. Mir gelingt es jedenfalls nicht, mich durch ein Thema mit zehn neuen Frequenzen durchzukämpfen, ohne alles zu vermischen. Deshalb lerne ich morgens zwei Stunden vorne, und am Nachmittag zwei Stunden hinten im Buch.

Tip: Einen Weg durch das Buch finden, der einem gefällt.

Verbinden von Theorie und Realität

Ich nutze dazu AOPA Online. Die AOPA der USA, Aircraft Owners and Pilots Association, wirkt auf mich sehr sympathisch, weshalb ich dort jetzt auch Mitglied bin. Dort finde ich Karten und viele, viele lustige Tools. Später kann ich die Page auch für Flugpläne etc. nutzen.

Wenn ich mich zum Beispiel diese Woche mit Wetter beschäftigt habe, dann suche ich nach realen METARs und aktuellen Wetterkarten. Wenn man nur die wenigen Beispiele vom Buch lernt, läuft man Gefahr, sich die Beispiele zu merken, anstatt die Wetterlage wirklich zu verstehen. Aber Achtung, oft steht im Internet Stuss – man sollte auf seriösen Seiten bleiben und skeptisch sein.

Tip: Um ATC besser zu verstehen, die Homepage www.liveatc.net aufrufen und realen Funk mithören. Am besten sucht man sich dazu eine Karte vom Flugplatz und Umgebung, damit man den Kontext versteht.

Unfallberichte lesen

Link zu Berichten: Klick mich. Schweizer Unfallberichte kann man auch online durchblättern.

Bei manchen Themen hilft es sehr, sich einige Unfälle durchzulesen. Zum Beispiel bei der Carburetor Heat. Es passieren nämlich so viele Unfälle wegen diesem simplen Problem, dass man sich das auf einmal ganz leicht merken kann… will.

Tip: Unfallberichte aufmerksam lesen und aus den Fehlern von anderen lernen.

So, das wars für heute.

Happy landings!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s